Wer spät kommt, den belohnt der Bäcker

Meine Brötchen kann ich derzeit nicht selbst verdienen, dafür kann ich mir aber welche mit Rabatt kaufen: Manche Bäcker bieten kurz vor Feierabend ihre Ware mit einem ordentlichen Abschlag an. Wärmstens empfehlen möchte ich euch hier die alt-ehrwürdige Hofpfisterei, die es früher nur in Bayern gab, mittlerweile aber in vielen deutschen Großstädten vertreten ist. 

Die Hofpfisterei bietet qualitativ hochwertige Ware an, alles bio. Sie nennt es Öko, weil dafür die Kriterien angeblich noch strenger sind als für bio. Das kann ich so genau nicht beurteilen. Aber sicher ist: Das Brot (und natürlich auch die Brötchen, Pardon, die Semmeln) schmecken einfach hervorragend. Zudem gibt es eine große Auswahl. Eine Sorte ist verlockender als die andere. Mein persönlicher Favorit: Das Walnussbrot.  

Diese Qualität hat allerdings auch ihren Preis. Die Hofpfisterei gehört zu den teuersten Bäckereien. Eine Stunde vor Ladenschluss allerdings gibt es alles mit 30 Prozent Rabatt. Na ja, alles nicht. Denn die Auswahl ist dann oft nicht mehr sehr groß. Wenn ihr Pech habt, ist dann auch gar nichts mehr da. Aber meistens bekommt ihr dann schon noch etwas ab. Und mit 30 Prozent Rabatt schmeckt das Brot echten Sparwolff-Fans gleich noch ein bisschen besser. 

Versäume keine Schnäppchen-Empfehlung! Abonniere jetzt den Sparwolff!

Oh, du schönes Online-Formular

Bei der Arbeitsagentur kann man jetzt fast alles online machen. Formulare müssen nicht mehr handschriftlich, sondern können bequem digital ausgefüllt werden. Für Leute wie mich, die ihre eigene Handschrift kaum entziffern können, ist das ein Riesenvorteil. Allerdings, wie so oft im Leben, steckt der Teufel auch hier im Detail. Doch online hat auch Nachteile, ganz gewaltige sogar. Das musste ich feststellen, als ich mich gestern dransetzte, meinen 13-seitigen Online-Antrag auf Arbeitslosengeld I auszufüllen. Denn es gibt immer nur vorformulierte Antworten. An manchen Stellen habe ich das Bedürfnis, etwas zur Erläuterung einzufügen. Doch das geht nicht. Und dann die technischen Unzulänglichkeiten. Immer wieder reagiert der „Weiter“-Button einfach nicht auf meinen Klick. Woran liegt’s denn diesmal? Ach so, ich habe wieder vergessen, ein Pflichtfeld anzukreuzen.

Als ich dann endlich nach viel Fluchen kurz vor der Zielgeraden angelangt bin (Seite 12) kommt eine Frage, die ich beim besten Willen nicht beantworten kann: Kindergeldnummer meines Sohnes. Die habe ich nicht, denn das Kindergeld bezieht schon seit vielen Jahren seine von mir geschiedene Mutter. Also eine freundliche Nachricht an sie geschrieben. Antwort: „Bin gerade krankgeschrieben, den Kindergeldordner habe ich im Büro. Ich kann dir die Nummer nächste Woche geben“. Ich spüre, wie sich meine Fäuste von ganz allein zusammenballen. Gern würde ich ihr zurückschreiben: „Ich brauche die Nummer nicht erst nächste Woche, sondern jetzt sofort. Denn ich will das Online-Formular fertig ausfüllen und abschicken.“ Ich reiße mich zusammen und schreibe ihr: „Gibt es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit, die Nummer schon vorher herauszubekommen“?

War das schon unhöflich? Vermutlich, denn darauf bekomme ich keine Antwort mehr. Absolute Funkstille. Ich finde mich damit ab. Das Online-Formular muss jetzt eben doch bis nächste Woche ruhen. Wegen dieser einen fehlenden Zahl, werde ich dann wahrscheinlich alles nochmal ausfüllen müssen…

Es geht schon los mit dem Stress

Heute wollte ich zum ersten Mal Kontakt mit der Arbeitsagentur aufnehmen, um mich zu erkundigen, ob und wann ich mich arbeitslos melden muss. Zwar weiß ich noch gar nicht, ob ich tatsächlich arbeitslos werde, doch ich muss auf Nummer sicher gehen. Denn wenn ich mich zu spät melde, dann wird mir womöglich das Arbeitslosengeld (ALG I) gekürzt oder gar für einen ganzen Monat gestrichen. Doch denkstde! Auf der Internet-Seite heißt es, man könne sich nur persönlich oder telefonisch arbeitslos melden. Doch vom Ausland, wo ich mich gerade aufhalte, geht das leider nicht. Denn die Hotline der Arbeitsagentur beginnt mit 0800. Diese Nummern können aber nur von Deutschland aus angewählt werden. Das kann ja heiter werden…

Arbeitslos und Spaß dabei

Image by 3D Animation Production Company from Pixabay

Als frischgebackener Arbeitsloser in spe lasse ich mich nicht unterkriegen. Im Gegenteil: Ich mache aus der Not eine Tugend und werde ab sofort in diesem Blog regelmäßig über meinen Alltag berichten: über den mir bevorstehenden Umgang mit Behörden (mir graut schon davor) und über all das, was man als Arbeitsloser noch so treibt und erlebt (da freue ich mich drauf). Außerdem werde ich hier Spartipps veröffentlichen. Denn sollte ich nicht bald wieder in Lohn und Brot sein, werde ich den Gürtel enger schnallen müssen. Ich möchte aber trotzdem das Leben so genießen wie zuvor. Also werde ich mich auf Schnäppchenjagd begeben und damit meinem Namen alle Ehre machen. Folgt mir dabei. Ich bin mir sicher, das wird ein Spaß für uns alle. Und es wird sich für euch und für mich auszahlen!

Versäume keine Schnäppchen-Empfehlung! Abonniere jetzt den Sparwolff!